Von Gott gerufen

 

Ins Kloster geht, bleibt dort und wird glücklich nur der, der die Berufsgnade von Gott empfangen hat und mit dieser Gnade treu mitlebt. Wie bei keinem anderen Beruf ist Gott der "Rufer" in der Tiefe des menschlichen Herzens. Auf diesen Anruf zu horchen und ihm nach gewonnener Klarheit und voller Freiheit zu folgen, ist Aufgabe des einzelnen.

Es geht bei uns um ein Leben nach dem Evangelium, in der Nachfolge Christi, wie der heilige Franziskus von Assisi und die heilige Elisabeth - unsere Vorbilder - es so anziehend und mitreißend zeigen.

Unser Leben gehört ganz Gott, in selbstloser Hingabe im Dienst an den Menschen. Wo immer die einzelne jeden Tag ihres Lebens mit den Opfern und Verzichten, mit den Freuden und den Anliegen in göttlicher Verbundenheit auf den Altar der Kirche legt, findet sie beglückende Genugtuung in Frieden und Herzensfreude, die von Gott kommen.

Unser Helfen, Dienen, Heilen kommt nicht aus menschlicher Berechnnung, sondern wächst aus unserer Gottverbundenheit. Das spüren viele der betreuten Menschen - körperlich, seelisch Kranke - , Verbindung mit Gott macht froh, in der Tiefe des Herzens, und gibt immer neue Kraft zu demütigem Dienst.